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Wozu gibt es das Projekt REGENBOGEN?

Bild: Plakat Projekt Regenbogen

Diese Frage wurde und wird uns oft gestellt. Als Gemeinschaft der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Malteser Hilfsdienst e.V. gibt es genug Arbeit und Aufgaben - wieso dann noch ein eigenes Projekt der Malteser Jugend?
Die Antwort ist schnell gefunden. Zum Einen sind die Dienste und Aufgabenfelder der Malteser (Erwachsene) entweder aufgrund der spezifischen Anforderungen (Ausbildung, körperliche Eignung, psychische und physische Belastung) von Kindern und Jugendlichen nicht leistbar, zudem stehen auch gesetzliche Vorgaben (Arbeitsschutz, Arbeitszeitenregelungen, etc.) dem entgegen.
Die Malteser Jugend ist kein "Mini MHD". Wir haben:

  • Unsere eigene Jugendordnung die eine eigenverantwortliche Entwicklung garantiert und die Einbindung in den Gesamtverband regelt.
  • Ein eigenes Logo welches nach Außen unsere Identität dokumentiert aber auch die Zugehörigkeit zur großen "Malteserfamilie".
  • Eine jugendgemäße Bekleidung die den Erfordernissen heutiger Jugendarbeit entspricht (Polshirt, Sweat- und T-Shirts).

Was motiviert uns zum Projekt REGENBOGEN?

Bild: Kinderspielplatz im Zigeunerghetto in Blaj

Die Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener, die 1986/87 je eine Woche in Tabgha in der dortigen Gemeinschaft mitleben und miterleben durften, wie mit einfachen Mitteln Gutes bewirkt werden kann wollte nur eines tun: AKTIV WERDEN und so dazu beitragen mit den Möglichkeiten die sie hatten, Gleichaltrigen dazu zu verhelfen, sich selbst zu organisieren und ein wenig mehr Lebensqualität und Lebensfreude zu erfahren!!!

Das Projekt REGENBOGEN ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Projekt der Basis für die Basis! Ein JEDER kann mit seinen Fähigkeiten zum Erfolg des Projekt REGENBOGEN beitragen! Ohne Vorbedingungen. Es ist nur notwendig bereit zu sein, sich zu engagieren!

Was kennzeichnet das Projekt REGENBOGEN?

So wie das weiche Wasser den harten Stein bricht, so soll auch unser REGENBOGEN ein steter Tropfen sein auf die Steine der

  • Gleichgültigkeit,
  • des Desinteresses,
  • der Ignoranz,
  • der materiellen Not,
  • der menschlichen Vereinsamung und Vernachlässigung.

Immer mit den inhaltlichen Zielen und der Massgabe:

  • Die Aktivitäten müssen Dritten und gleichzeitig unseren Gruppenmitgliedern dienen, es soll eine gemeinsame Entwicklung möglich sein (Integtration und Partizipation).
  • Die Aktivitäten müssen Sensibilität für die Bedürfnisse Gleichaltriger wecken und Handlungsbereitschaft fördern.
  • Die Aktivitäten sollen bestehendem Nationalismus, Rassismus und bestehenden Vorurteilen entgegenwirken.
  • Die Aktivitäten sollen sich an den Lebensrealitäten der Beteiligten orientieren.
  • Die Aktivitäten sollen allen Beteiligten Spaß machen.
  • Es muss die Möglichkeit der persönlichen Begegnung (Partnerbesuche, gemeinsame Freizeit- und Projektaktivitäten) der Partner gewährleistet sein.

Es ist selbstredend, dass die Gruppen und Einzelpersonen in der Wahl ihres Engagements frei sind. So hat das Projekt REGENBOGEN in unserem Bistum auch viele, unterschiedliche Ausprägungen und Erscheinungsformen.